Montag, 26. Juli 2010

Die Heimreise ...

Nach dem Cape Tribulation mussten wir leider bereits den Heimweg antreten. Wir werden noch einen Nacht in Cairns verbringen, mit Reto ein BBQ veranstallten und am morgen um 6:20 unsere Heimreise antreten. Von Cainrs nach Sydney, nach Singapur und weiter nach Zürich. ca. 22 Stunden fliegen. Wir werdens überleben...

cya soon in good old Switzerland

Cape Tribulation, Stucki und das Offroadabenteuer ....

Auf dem Weg nach Cow Bay im Daintree Nationalpark machten wir einen kleinen Abstecher auf eine Kaffeeplantage. Dort lernten wir viel über den Kaffeeanbau. Mal schauen ob wir nach 7 Jahren Aufzucht die 3 Tage Blütezeit der Kaffeepflanze auch richtig Nutzen können :-)
In Cowbay trafen wir per Zufall Adrian Stucki, ein Bekannter aus Jona ... Die Welt ist klein ...
Wir liessen es uns nicht nehmen ein Stück auf dem 4WD Track nach Cooktown zu fahren, da wir ja Retos Terrano eingehend testen sollten. hat alles wunderbar geklappt.

Die Tablelands

Wir entschieden uns nach Mission Beach in die Tablelands zu fahren. Wir mussten allerdings unser Mietwagen in Cairns retour geben. Dabei halfen wir Reto noch eine Versicherung für sein Auto abzuschliessen und durften danach mit dem Terrano nach Yungabuura fahren. Dort logierten wir im Hostel "On the Wallaby", welches Nacht-Kayak-Touren anbietet. Wir haben natürlich gleich gebucht und haben auf der Tour Baumkängurus gesehen. Hat uns super gefallen. Am zweiten Tag haben wir die Wasserfälle und die speziellen Bäume in den Tablelands angeschaut. 
Am Abend waren wir rechtzeitig am kleinen Bach um zwei Platypus beim Schwimmen und Jagen zuzuschauen.

Das grüne Paradies

Nachdem wir nun von Alice Springs nach Cairns geflogen sind, hoffen wir auf besseres Wetter. In Cairns angekommen traffen wir gleich Reto um mit ihm einen trinken zu gehen. Wir haben mit ihm am Sonntag Autos angeguckt und er hat sich für einen Nissan Terrano entschieden. Wir fahren mit einem Mietwagen nach Mission Beach, wo wir die erste Nacht im Sanctuary verbrachten.

An zweiten Abend haben wir eine Nacht im Treehouse bei Harry und Boycat verbracht. Viel hat sich nicht verändert. Das Treehouse ist immer noch zum Verkauf ausgeschrieben.

Donnerstag, 15. Juli 2010

Kings Canyon

Der Wanderweg um den Kingscanyon beginnt mit einem ca. 200m Anstieg und führt anschliessend auf der Krete rund um den Canyon herum. Eine wunderschöne Landschaft mit atemberaubender Aussicht erstreckt sich vor uns. Wieder einmal bewundern wir den kontrast zwischen kräftigem rot des Sandsteins, tiefem blau des wolkenlosen Himmels und dank der niederschläge auch sattem grün der verschiedensten Pflanzen.

Es herrschte ein stetiger Wind in dieser luftigen Höhe, welcher dann ziemlich unheimlich zu werden droht, sobald man sich dem Abgrund, der 200m in die tiefe saust, ohne Geländer! nähert.

Zurück bein Campingplatz treffen wir auf wilde Dingos, die wie abgemagerte Golden Retriver aussehen. Vielleicht täuscht das auch arg, weil die Hunde in Australien meistens nach ihren Besitzern kommen ;)

wo sind nur all die Fliegen ...

Nach einer wirklich moströsen Fahrt (733km) treffen wir noch vor Sonnenuntergang in Yulara ein. Dieses Resort liegt direkt neben dem Uluru und den Kata Tjutas. von hier aus starten wir am nächsten Tag unser Ausflug zum Uluru. Zum glück für uns scheinen die Fliegen Winterschlaf zu halten :-) Wir können ungestört den "Rock" inspizieren.

Weiter führt uns unser Ausflug zu den "Olgas" die ca. 40km entfernt ein weiteres Highlight in der Wüste darstellen.

Den Sonnenuntergang genissen wir zusammen mit 100-ten Japanern beim Sunset-Lookout.

Danach geht zurück ins Resort um Sterne und Bunnys zu sehen ... Ach hätten wir doch einen Camper mit Glasdach ...

good night and good fight aus yulara ...

Samstag, 10. Juli 2010

Auf den Spuren von MadMax und viel Staub

 Nach unserer zweiten Mammutfahrt (540km) erreichten wir nach passieren einiger Road-Trains
 eine sandige Stadt, Ebene, Feld ... wie auch immer man Coober Pedy (was so viel wie: "weisser Mann im Loch" heisst) nennen möchte. Hier wurde um 1920 Opal gefunden. Opale sind Edelsteine welche nicht nur in einer Farbe leuchten, sonder das ganze Farbspektrum oder ein Teil davon reflektieren. Wunderschön und kitschig anzusehen ... Als Tourist darf mann es sich nicht nehmen lassen in einer stillgelegten Mine unterirdisch zu übernachten.
OK, die meisten Hotels sind angelegt worden ... aber es gibt welche die in alten Minen untergrebracht sind.

Die ganze Umgebung ist sehr karg, eigentlich nur Sand und Sandstein. Es gibt viele kleine Sandhügel, Aushub von den Mienen. Es gibt auch viele Warnschilder, denn zu jedem Hügel gibt es ein 15-25m tiefes Loch.
Wir besuchten natürlich eine solche Mine und versuchte auch unser Glück im "noodeln", das Durchstübern des Aushubes nach vegessenen Opalen. Wir wurden sogar fündig!
Es gibt Leute in Coober Pedy die leben vom noodeln ... Rund um Coober Pedy wurden auch zahlreiche Filme gedreht, unter anderm MadMax 3 und Pitch Black.
Die Filmkulissen findet man verstreut in der ganzen Stadt.


Hust aus Downunder Sonja und Claudio

Port Augusta der Anfang ins Outback

Port Augusta ist eine kleine Hafenstadt und liegt auf der Hauptverkehrsachse Richtung Norden. Wir kauften alles mögliche an frischem Gemüse und Früchten ein, denn wir wissen nicht wie gut die nächsten Supermarkets ausgestattet sind. Der Laden in Hawker in den Flinder Ranges hatte miserable Auswahl und alles sah irgenwie schrumplig aus. Wir machten am Abend unser erstes richtiges BBQ denn es war unser erster langersehnter warmer Abend :).

Kängis auf dem Zeltplatz und ein feines Dinner am Holzfeuer

Nach einer längerend Fahrt (ca. 450km) campierten wir in Wilpena, dem Resort-Ort der Flinders Ranges. Auf diesem tollen Campingplatz hüpften die Roos mitten durch die Leute. Da wieder ein kalter Abend bevorstand, reservierten wir uns einen Tisch im Bistro. "Surf and Turf" und Lachs gabs dann zum Znacht neben dem offenen Kaminfeuer. Am nächsten tag vor der Abfahrt nach Port Augusta erklummen wir noch den Mt. Olssen. Wir habe ihn ohne grossen Stress in der halben Zeit geschaft obwohl er als "Hard" klasifizerit war.

Dienstag, 6. Juli 2010

Adelaide ein bisschen St.Gallen?

Wir hatten nicht viel Zeit Adelaide zu besuchen, weshalb wir eine Rundfahrt mit dem Auto machten. Die Stadt besitzt keine Wolkenkratzer, ist nicht sehr gross und wird von einem hübschen Park gesäumt, deren Charme dem guten St. Gallen sehr nahe kommt. Mann sieht überall noch Gebäude mit der Architektur aus dem Kolonialzeitalter.
Nun aber weiter zu den Flinders Rangers, einen Nationalpark in dem man Höhlenmalereien der Aborigienes und eine wunderschöne Landschaft sehen kann. Auf dem Weg dorthin sahen wir wilde Emus und ein paar braune Ärsche, die zu den Kangaroos gehörten :)
Und wieder stellen wir uns auf eine eisige Nacht ein ( wir haben uns mittlerweile Bettflaschen und eine zusätzliche Decke zugelegt brrr... ohh, warme Füsse....)

Die Deutschen wieder ....

Nein es geht nicht um Fussball, wir fuhren nach Victor Harbour nach Hahndorf, eine deutsche Kolonie, welche Heute ein Touristenmekka ist. Überall Japaner und sonstiges Touri-Gesindel (uns eigeschlossen :-) ) Hahndorf liegt in den Adelaid Hills, und entsprechend kalt wahr die Nacht dort. Wie in Canberra hatten wir Frost am Auto am Morgen. Von Hahndorf aus fuhren wir richtung Adelaide mit zwei Stopps: ein kleiner Tierpark in der nähe und das National Motor Museum. Da gab es einiges zu sehen:
Die nur in Australien vorkommenden schwarzen Schwäne
Von rechts nach links: das grosse rote Kangaroo, das grosse rote Kangaroo in grau, ein graues Kangaroo in Albino und ein gekäppeltes Sonjaroo.
Der Urvater der Ute's
Der Urvater meines Ute's, der Protoyp vom Holden WB Kingswood

next Stopp Adelaide ...

Pelikane

Victor Harbour ist ein kleines Küstenort auf der Fleurieu Peninsula südlich von Adelaide. Wir verweillten hier ur kurz. Wir haben aber ein paar Geocaches gemacht und wunderschöne Pelikane gesehen.

Vulkane in Downunder?

Jawol die gibts. Allerdings keine aktiven aus unserer Sicht. In Mt. Gambier gibts mehrere Krater. Der letzte war vor 4500 Jahren aktiv laut Überlieferungungen der Aborigines. Der grösste Krater dient als Wasserquelle für die ganze Stadt. Der sogenante Bluelake ist tief genug für eine Inversionsschicht, welche ihn im Sommer tief Blau erscheinen lässt.
Wir sind weiter af dem weg nach Victor Harbour, soll ganz schön sein ...

Freitag, 2. Juli 2010

Zucker und Ballet

Das Chadston Einkaufszentrum ist in den letzten 3 Jahren noch grösser geworden. Mann könnte Tage darin verbringen ... Sonja Wochen vor dem Zuckerstand ...
Am Abend luden uns Kevin und Maureen ins Ballet ein. Es drehte sich alles um Peggy, eine australische Ballet-Choreographin aus den frühen Zeiten des Ballets. Wir fanden es interessant. Männer in Strumpfhosen gefallen nicht jedem ;-) / sind sexy ( claudio / Sonja )
Mogen gehts auch schon weiter richtung Adelaide. Wir werden einen Zwischenstopp in Mt. Gambier einlegen.

Gruss Sonja und Claudio

Fast wie zu Hause ...

Am Dienstagabend, nach einer längeren Fahrt, fanden wir fast auf den ersten Anlauf das Haus von Kevin und Maureen wieder. Sie erwarteten uns bereits mit einem Kaffee. Jessy (ein Labrador) ist immer noch am leben! Sie muss jetzt mindestens 150 Jahre alt sein ! Leider kämpft sie mit Artrose und mag nicht mehr rumrennen. Allerdings will sie noch immer geknuddelt werden. Ihr kleiner Kumpane Marcel wurde auch ein wenig älter und feisser, fast schon Wurstförmig :-) Die beiden Enkelkinder Seth und Jade wahren auch auf Besuch. Die zwei sind goldige Kerlchen. Am Mittwoch trafen wir Gaby und Simon. Mit Gaby besuchten wir die Tim Burton Ausstellung im Federation Square und assen danach mit Simon und seiner Freunding Bianca beim Mexikaner wo es riesige Margheritas inkl. Hut gab. Einen Supercharged Strawberry Margherita kann man nur empfehlen.
Morgen gehts mit Kevin und Maureen ins Australien Ballet, mal schauen wie das so ist, wir wahren beide noch nie in einem Ballet.

So long ...

Skifahren in Downunder ???

Nach einem tollen Aufenthalt bei Andy und seiner Familie, fuhren wir Richtung Melbourne und machten einen Zwischenhalt in Mt. Beautie. Von hier aus könnte man Skifahren gehen, allerdings liegt noch kein Schnee in den Bergen.
Und für alle die noch auf das Foto unseres fahrenden Heimes warten:
Nach einer kühlen Nacht fahren wir morgen weiter nach Melbourne um Simon, Gaby, Kevin und Maureen zu treffen.

bis bald, brrrrrrr Sonja und Claudio